210 km Radeln gegen den Rassismus

Von Leipzig über Wurzen nach Chemnitz: Das ist die Route der Fahrraddemo des Leipziger Vereins Roter Stern. Dabei geht es unter anderem um das Thema Rechtsextremismus in Sachsen – und eine Erinnerung an den Ministerpräsidenten.

Unter dem Motto „Verantwortung erfahren“ nehmen etwa 40 Sportler der Radsportgruppe des Vereins Roter Stern Leipzig am Wochenende an einer Fahrraddemonstration teil. Auf dem Weg von Leipzig nach Chemnitz haben die Sportler am Samstagvormittag auch in Wurzen halt gemacht – und mit der Niederlegung eines Kranzes an die Todesmärsche erinnert. Mit dabei war unter anderem Wurzens Oberbürgermeister Jörg Röglin (SPD) als Vertreter der Stadt.

Insgesamt will die Gruppe am Samstag etwa 120 Kilometer zurücklegen. „Wir verbinden aus der Verantwortung heraus, also von der Geschichte in die Gegenwart, die Radtour mit der Erinnerung an die Todesmärsche und an die aktuelle Entwicklung in Sachsen zum Thema Rechtsextremismus“, sagte Christoph Widder vom Roten Stern in Wurzen.

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