AfD Baden-Württemberg: Eskalierender Streit

Im Landesvorstand der AfD in Baden-Württemberg knirscht es im Gebälk. Richtiger ist, wenn man von einer Eskalation eines Streites sprechen würde.

Dem zweiten Landesvorsitzenden und Bundestagsvorsitzenden Dirk Spaniel sowie dem Schatzmeister Frank Kral werfen gleich sieben Vorstandsmitglieder in einem Schreiben an die Kreisvorstände vor, dass diese ein rüdes Verhalten an den Tag legten. In dm Schreiben, welches dpa vorliegt, sprechen die sieben Vorstandsmitglieder weiter von einem Fehlen der Teamfähigkeit. Spaniel und Kraft sind an keiner Sacharbeit interessiert.

Im Gegenteil, “sie hinterlassen eine Spur der kollegialen Verwüstung”, heißt es in dem Schreien weiter. Unter anderem wurde das Schreiben vom Landesvorsitzenden Bernd Gögel sowie seinen Stellvertretern Marc Jongen und Thilo Rieger unterzeichnet.

Die Email-Affäre

Eine Email-Affäre vor dem Landesparteitag am 23. Februar in Heidenheim gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess hatte für Unruhe gesorgt. Hess unterlag seiner Zeit Spaniel bei der Wahl zum zweiten Vorsitzenden.

Dem Schreiben zufolge geht es bei den Streitigkeiten um um eine angebliche Behinderung der strafrechtlichen Aufarbeitung der E-Mail-Affäre, den Umgang mit der Landesgeschäftsführerin, überhöhten Telefon- und Plakatrechnungen sowie diverse Alleingänge Spaniels. Der Bundestagsabgeordnete war für eine Reaktion zunächst nicht zu erreichen.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.