AfD ist nicht erwünscht beim Verdi-Familienfest in Borna

Wenn die Gewerkschaft Verdi am 1. Mai zum Familienfest auf den Bornaer Markt einlädt, präsentieren sich auch Parteien und Wählervereinigungen. Die AfD soll allerdings nicht auf dem Markt dabei sein.

Alle Jahre wieder lädt Verdi zum Frühlingsfest auf dem Bornaer Markt ein. So auch in diesem Jahr wieder. Die Politik-Veranstaltung mit Musik, Bier und Bratwurst ist längst zu einer Tradition geworden.

Schließlich findet das Frühlingsfest mittlerweile zum 11. Mal auf Einladung der Dienstleistungsgewerkschaft statt. Und auch das könnte sich zur Tradition entwickeln: dass sich die AfD im Gegensatz zu anderen Parteien und Wählervereinigungen nicht mit einem Stand vor dem Rathaus präsentieren darf.

Verdi lädt in Borna „demokratische Parteien“ ein

Für Sebastian Viecenz eine logische Entscheidung. Der kommissarische Geschäftsführer des Verdi-Bezirks Leipzig erklärt, die Gewerkschaft lade wie schon im vergangenen Jahr „ausschließlich demokratische Parteien“ ein. Dazu gehörten SPD, Grüne, Linke und CDU ebenso wie die FDP und die „Bürger für Borna“ (BfB). Um die Position von Verdi gegenüber der AfD verständlich zu machen, bemüht Viecenz ein Beispiel. „Wenn jemand in einem Dorf seinen Geburtstag feiert, lädt er auch nicht denjenigen ein, der sein Haus anzünden will.“ Genauso aber verhalte sich die AfD gegenüber den Gewerkschaften.

Titelbild aus Verdi-Archiv

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