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AfD sudelt weiter gegen Merkel und den neuen Ostbeauftragten Wanderwitz

Berlin/Ganderkesee (fs) – Die Propagandachefin der AfD Beatrix von Storch sowie der stellvertretende Franktionsvorsitzende der rechtsextremistischen Partei Leif-Erik Holm sudeln weiter in perfidester Art und Weise gegen die Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie den designierten Ostbeauftragten Marco Wanderwitz.

Der seit 1998 in der CDU und seit 1990 in der JU befindliche Wanderwitz hatte sich am 11. November 2018 erlaubt auf Twitter gegenüber der AfD und Alexander Gauland die Wahrheit auszusprechen, in dem er twitterte:

Ein kranker Mann, zerfressen von Hass und Dummheit. Die #AfD und #Gauland sind giftiger Abschaum.

Eine sehr verständliche Äußerung gegenüber Gauland, der zuvor im ZDF heftige Kritik an der Teilnahme Deutschlands an den Parisern Gedenkfeiern zum Ersten Weltkrieg geäußert hatte. Unser Fazit damals wie heute: Bravo Herr Wanderwitz! Zwar gab es damals auch aus den eigenen Reihen der GroKo Kritik an der Wortwahl, doch in der Sache widersprachen damals noch nicht einmal die Konservativen in der Union.

Nun ist diese Aussage von Wanderwitz der Grund für die erste Sudel-Attacke der AfD in Person von Holm, der als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Rechtsextremisten im Bundestag sicherlich ein Lehrling von unserer Sudel-Alice (Alice Weidel) ist. Und so darf er dann auch mal ein wenig in perfidesten Tönen über die politischen Gegner aus den “Altparteien” ablästern.

So lässt Holm heute mit einer Pressemitteilung alle, die es sowieso nicht wissen wollen, wissen:

Wer die politische Konkurrenz als ‘giftigen Abschaum’ bezeichnet, hat sich für jedes Amt in der Bundesregierung disqualifiziert. Wanderwitz ist eine totale Fehlbesetzung und ganz offensichtlich von seinem Hass auf die AfD und damit auch ihre vielen ostdeutschen Wähler zerfressen. Es spricht Bände über den Zustand dieser Bundesregierung, dass so ein Hassprediger nun die Interessen der Ostdeutschen vertreten soll. Von diesem Mann ist nichts weiter als Spaltung und Diffamierung zu erwarten. Die Ernennung von Herrn Wanderwitz ist eine moralische und politische Bankrotterklärung.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Herr Hirte wurde entlassen, weil er bürgerlichen Anstand gezeigt und einem FDP-Ministerpräsidenten gratuliert hat, Herr Wanderwitz wird eingestellt, weil er Gift und Galle gegen die politische Opposition spuckt und der SPD in ihrem neuen ‘Faschistenwahn’ nach dem Mund redet.

Leif-Erik Holm (AfD) in seiner heutigen Pressemitteilung

Es ist die typische Sprache von Rechtsextremisten und Faschisten, die Holm und die AfD hier offenbaren. Und man mag einfach nur noch sagen: Typisch. Und doch, wenn ein Politiker sich in dieser Form äußert, muss ich es eben um der Demokratie willen auch ernst nehmen. So bleibt festzuhalten, dass ein rechtsextremistischer Haufen hier versucht einen demokratischen Politiker und eine demokratische Regierung auf eine sehr perfide Art und Weise zu diskreditieren.

Die Propagandachefin von Storch sudelt weiter

Nur drei Stunden später klingelt das Email-Postfach für rechten Sondermüll erneut bei uns. Nun ist es eine Pressemitteilung der stellvertretenden Bundessprecherin der AfD-Rechtsextremisten Beatrix von Storch. Auch sie widmet sich mit ihrem ganzen Hass dem gelernten Rechtsanwalt Wanderwitz.

Der designierte Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz fordert, den CDU-Beschluss über die Abgrenzung von AfD und Linken auch in den Bundesländern einzuhalten. Der Unvereinbarkeitsbeschluss gelte auch auf Landesebene und damit auch für Thüringen, sagte Wanderwitz heute im ZDF.

Jeder Demokrat würde nun sagen, na ja, ist ja nun mal so. Was aber eine Rechtsextremistin hierzu sagt, führt dann von Storch in ihrer Pressemitteilung vor.

Auch ein willfähriger Ostbeauftragter von Merkels Gnaden wird die Annäherung der CDU an die AfD in den Ostbundesländern nicht aufhalten können. Die Diskussion, wie man mit bürgerlichen Mehrheiten Rot-Rot-Grüne-Bündnisse verhindern kann, ist längst im vollen Gange. Die CDU muss sich jetzt entscheiden, nicht nur in Thüringen: Entweder für eine Politik der Linksfront unter Einschluss der kommunistischen SED-Erben oder für eine bürgerliche Mehrheit mit der AfD. Die CDU im Osten muss sich von Merkels Gängelung befreien. Sonst wird die CDU im Osten untergehen.

Beatrix von Storch (AfD) in ihrer heutigen Pressemitteilung

Da fängt Frau von Storch ja direkt an einmal aus dem Nähkästchen zu plaudern, denn in der Tat wird es so sein und ist es ja teilweise schon, dass gerade auf der kommunalen Ebene es immer wieder Zusammenarbeiten zwischen CDU und AfD geben wird. Traurige Realität. Und gleichzeitig ein Armutszeugnis der Bundes-CDU, die am Ende nicht bereit ist ihren eigenen Unvereinbarkeitsbeschluss umzusetzen. Dieses würde am Ende bedeuten, dass im Zweifelsfall ein Parteiausschluss kommen muss. Gegebenenfalls auch einmal gegen eine ganze Riege von Mitgliedern. Das wäre konsequent, doch anscheinend selbst für den Generalsekretär Ziemiak zu konsequent.

So aber bietet man den Rechtsextremisten der AfD immer wieder Angriffsfläche. Und von Storch ist bereit diese gesamte Tonleiter rauf und runter zu sudeln. Mit ihrem Aufruf zur Befreiung von der “Gängelung” Merkels wird sie sicherlich auch offene Ohren, vor allem in der ostdeutschen Provinz, erreichen. So schafft sie es, was nicht mehr verblüfft, die AfD zur Retterin der Bürgerlichen zu verklären. Ein durchaus aus ihrer Sicht kluger Schachzug, der aber ein Geschmäckle hat. Vor 1933 nutzte Hitler in seinen Wahlkämpfen ebenfalls gleiche Rhetorikansätze. Also: An der braunen Front nichts Neues!

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