Alice Weidel (AfD) bekräftigt ihre Zweifel am Klimawandel

Von Menschen gemachter Klimawandel? Aber nicht mit der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel. Gegenüber der Welt sagte sie: “Ich streite nicht ab, dass sich die Erde erwärmt, aber ich glaube nicht, dass der menschliche Einfluss maßgeblich ist.” Nachzulesen in der Donnerstagsausgabe der Zeitung. Was interessiert uns auch, was beispielsweise unsere Rinder in der massenhaften Zucht so alles auspupsen? Und weiter “fachsimpelt” Weidel: ” Die gesamte Klimaagenda“ beruhe auf den Berichten des Weltklimarats.”

Weidels Meinung nach ist der Weltklimarat “keine naturwissenschaftliche, sondern eine politische” Organisation. Am Ende gehe es doch nur um Lobbypolitik. Mehr nicht. Nun ja, also haben wir nun dank der AfD gelernt, dass der Klimaschutz am Ende nur reine Lobbypolitik ist. Und der Verfasser dieses Artikels dachte bislang, wir hätten ernsthafte, von Menschen herbeigeführte Störungen in unserem Öko-System. Doch da bleibt er einmal besser bei seiner Meinung.

Die Grünen ein Vorbild für die AfD-Jugend?

Der Erfolg der Grünen bei der Europawahl hatte dazu geführt, dass Mitglieder der AfD-Jugend aus Berlin fordern, die Partei möchte bitte einen Kurswechsel bei der Klimapolitik einleiten (vielleicht bekommen wir nun die so oft von der AfD kritisierten Öko-Faschisten direkt aus der rechtsextremen Partei geliefert?). Doch Alice Weidel will nicht und wies die Forderung zurück: ” Die Greta-Kampagne war in Deutschland im Hinblick auf die Europawahl unbestritten erfolgreich. Den Grünen ist es hier, im Gegensatz zu Gretas Heimatland Schweden, sehr gut gelungen, auf diesen Zug aufzuspringen. Die AfD ist diesem Hype nicht hinterhergelaufen, da wir dies für unseriös halten.”

Am Ende gibt sich Weidel doch noch einen Ruck und meint, dass es schon sinnvoll sei künftig mit den fossilen Energieträgern “sparsam” umzugehen, sie seinen ja nicht endlich. “Wir brauchen eine energiepolitische Agenda, die in einen nachhaltigen Energiemix mündet.” Und sie fügt noch hinzu: “Wir brauchen einen Runden Tisch, an dem sich alle beteiligten Akteure zusammensetzen: Verbrauchervertretungen, Handwerkervertretungen, Energieunternehmen, Politik und Gewerkschaften.” Dieser runde Tisch soll nach Weidels Überlegungen ein Konzept erarbeiten, “wie wir Energiesicherheit für die nächsten 50 Jahre sicherstellen”. Anscheinend ist das in ihren Augen wohl ausreichend. Naja.

Bild: www.Live-Karikaturen.ch, Lizenz: CC BY-SA 4.0 international

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