Antisemitische Vorfälle am Rande der Gelbwesten Proteste

Nach einem antisemitischen Vorfall in der Pariser Metro und Gewalttätigkeiten bei «Gelbwesten»-Protesten fordert der Dachverband der jüdischen Organisationen in Frankreich (CRIF) Aufklärung. Der Verband sei «bestürzt» über die Vorfälle unter den «Gelben Westen» am vergangenen Wochenende, hiess es. Nun erwarte man die Ergebnisse behördlicher Untersuchungen ab. Auch der französische Regierungschef Édouard Philippe warnt vor einer Radikalisierung der Bewegung.

Der Verband bezog sich unter anderem auf den Vorfall in der Pariser Metro vom Samstag. Nach Darstellung der Tageszeitung «Le Monde» fielen dort drei Männer in gelben Westen mit dem sogenannten Quenelle-Gruss auf, der – linke Hand auf dem durchgestreckten rechten Arm – an den Hitlergruss erinnert.

Eine ältere Frau, die gesagt habe, sie sei Jüdin, sei von den Männern daraufhin beschimpft worden, berichtete die angesehene Zeitung unter Berufung auf den Journalisten und Augenzeugen Thibaut Chevillard. Der Verband äusserte sich nicht im Detail zu dem Vorfall, veröffentlichte aber Medienberichte dazu auf seiner Webseite.

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