Bela B. lacht über die „Adolf-für-Doofe-Partei“

Bela B ist in diesen Tagen auf Lesereise, um seinen ersten Roman „Scharnow“ vorzustellen. Der spielt in einem fiktiven Dorf in der Nähe von Berlin, in dem allerhand unglaubliche Dinge passieren. Natürlich auch eine Kleinstadtstudie, was viele Fragesteller dazu bewegt, einmal nicht nach dem Zustand der Ärzte zu fragen, sondern was der Musiker so über Deutschland denkt.

Gegenüber der Tageszeitung „Welt“ wurde Bela B nun deutlich, was er von der Entwicklung der AfD und rechtspopulistischen Tendenzen in der Bundesrepublik hält. „Es gibt eine Partei im Bundestag, die mit der extremen Rechten schmust, es gibt die vermeintlich rebellischen Identitären als Angebot an die Jugend, es gibt Bestrebungen, das Holocaustleugnen in den politischen Diskurs zu bringen“, so der 56-Jährige ernst.

Er habe schon Sorgen, dass sich Deutschland insgesamt politisch in die falsche Richtung bewege. Allerdings sei er selbst ein ziemlich optimistischer Mensch und glaube daran, dass man alles nicht zu ernst nehmen sollte.

„Ich versuche zum Beispiel gerade ein Trump-Fasten“

Bela B: „Ich finde auch, dass man häufiger über Dinge lachen sollte und nicht immer auf alles reagieren. Ich versuche zum Beispiel gerade ein Trump-Fasten. Also einfach nicht mehr alles über diesen Typen zu lesen. Das tut mir gut. Vielleicht täte es uns allen gut, wenn wir uns weniger aufregen und ein paar Provokationen dieser Adolf-für-Doofe-Partei belächeln.“

Bild: Henry LaurischBela B – Highfield 2014CC BY-SA 4.0

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