Berlins AfD-Chef Pazderski kritisiert Umgang des Senats mit Aktivisten von “Extinction Rebellion”

Berlin/Ganderkesee (ots/fs) – Der Vorsitzende der rechtsextremistischen Berliner AfD, Georg Pazderski, hat den Umgang des Senats mit den Klimaaktivisten von “Extinction Rebellion” kritisiert. Im Inforadio vom rbb sagte er am Mittwoch, er halte die Strategie, die Demonstranten weitgehend gewähren zu lassen, für “absolut fehlgeleitet”.

Der Senat und der Innensenator, die lassen es einfach laufen. Sie sollten sich mal ein Beispiel an anderen Städten nehmen, wo man auch Politik für die Bürger macht und nicht nur für solche, ich sag’ mal, teilweise auch durchgeknallten Leute.

Georg Pazderski, AfD, gegenüber rbb Inforadio

Pazderski äußerte kein Verständnis für die Art der Demonstrationen. Viele tausend Pendler seien von den Blockaden betroffen, sagte er.

Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass hier einige Leute versuchen, mit ihren Endzeitfantasien alle diese Leute in Geiselhaft zu nehmen.

Georg Pazderski, AfD, gegenüber rbb Inforadio

Wie immer tut sich also die rechtsextremistische AfD damit schwer Realitäten anzuerkennen. Die “Endzeitfantasien” sind nun mal echte Problematiken mit unserem Klima, welches die AfD ja dahingehend massiv leugnet, dass man sich wundern muss das es in der rechtsextremistischen Welt überhaupt Wetter gibt. Extinction Rebellion ist Verfassungskonform und macht in ihrer Durchsetzung nichts anderes wie Greenpeace bereits in den 80zigern gemacht hat. Und letztlich verstoßen sie auch bislang nicht gegen das Versammlungsrecht. Was bitte schön will man diesen besorgten Menschen anlasten?

Bild: FairPlanet

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