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Das Aus für Frauke Petry und ihrer Blauen Partei – Petry kehrt Politik den Rücken zu

Dresden/Ganderkesee (fs) – Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen verschwand die Blaue Partei der früheren Chefin der rechtsextremistischen AfD Frauke Petry in der Bedeutungslosigkeit. Aus diesem Grund soll die Blaue Partei bis zum Jahresende aufgelöst werden.

Unser freiheitlich-konservatives Politikangebot ist sowohl in Sachsen als auch in Thüringen vom Wähler klar abgelehnt worden. Es ist daher konsequent, wenn auch schmerzlich, unser Projekt an dieser Stelle zu beenden.

Frauke Petry gegenüber dpa

Die Auflösung der Blauen Partei sei am Wochenende auf einen Parteitag in Döbern beschlossen worden erklärte Petry heute in Dresden. Zuvor hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.

Petry betont, dass für sie sich nun daraus ergebe, sich mittelfristig aus der aktiven Politik zu verabschieden.

Ich hoffe und wünsche mir, dass zukünftig andere Persönlichkeiten ein Politikangebot schaffen, das die klare Abgrenzung nicht nur zu linken sondern auch zu rechten Sozialisten findet.

Frauke Petry gegenüber dpa

Nötig seien bürgerliche Führungsfiguren, “die den Mut finden, ihre eigene Reputation im öffentlichen Diskurs aufs Spiel zu setzen”. Petry meint, man müsse nicht wie Trump sein, jedoch sollte man keine Angst vor Kratzern und Dellen im bürgerlichen Lack haben. Nur so könnte man laut ihrer Meinung Deutschland den freiheitlichen Ruck versetzen, dass es aus ihrer Sicht so dringend nötig hat.

Laut Bild-Zeitung will Petry ihr Bundestagsmandat bis 2021 behalten: “Danach war es das für mich. Ich werde da konsequent sein.”

Bild: Screenshot Facebook

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