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Das gestörte Verhältnis der AfD zum Klima – Partei-Mitbegründer klagt an

Berlin/Ganderkesee (fs) – Der Publizist Konrad Adam (Titelbild) war einst Mitbegründer der AfD und ist heute Ehrenvorsitzender der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. In einem Meinungsbeitrag für die “Welt” (Samstagsausgabe) mit der Überschrift “Die AfD hat ein gestörtes Verhältnis zum Klima” schreibt er davon, dass Parteimitglieder wie der Fraktionschef im Bundestag, Alexander Gauland, den Naturschutz als konservatives Erbstück für sich und die AfD beansprucht. “Es folgt nur nichts daraus.”

Unter der Parole “Es gibt keinen Klimawandel” haben sie die AfD zu einer Anti-Klima-Partei stilisiert, die den Kampf gegen Öko-Wahn und Treibhaus-Hysterie zum Inhalt ihrer Werbefeldzüge macht, seitdem ihre beiden alten Renner, die Währungs- und die Flüchtlingspolitik, lahm geworden sind.

Publizist Konrad Adam in der “Welt” (Samstagsausgabe)

Laut Adam hat sich die rechtsextremistische AfD an der Rolle der Protestpartei “festgebissen”, was es zu kritisieren gilt.

Wir brauchen keine Parteien, welche die eine Phrase mit der anderen beantworten und Klima-Irrsinn brüllen, wenn die anderen den Klima-Notstand ausgerufen haben.

Publizist Konrad Adam in der “Welt” (Samstagsausgabe)

Die Frage wer nun, ob wir überhaupt eine rechtsextremistische AfD brauchen. Dieses beantwortet Adam nicht, aber gerne wir: NEIN!

Bild: Screenshot Youtube

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