Demokratisches Bild von Cottbus zeichnen

Familienfest im Puschkinpark und „WannWennNichtJetzt“-Tour wollen am ersten August-Wochenende ein demokratisches Bild von Cottbus zeichnen. Damit wollen die Akteure auch dem erneuten Auftritt Björn Höckes in der Stadt die rote Karte zeigen.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen nutzt die AfD Cottbus als Kulisse für ihren Wahlkampf: Die Jugendorganisation der Partei, die Junge Alternative, will am 4. August ihren eigenen Wahlkampfauftakt begehen. Eingeladen ist auch Björn Höcke (AfD Thüringen), dem einige hundert Cottbuser bereits bei seinem ersten Auftritt im Juli symbolisch einen Platzverweis erteilt hatten. „Genau das wollen wir auch bei diesem Auftritt Höckes wiederholen“, sagt Barbara Domke, die mit ihren Mitstreitern ein großes Bürgerfest für den 4. August plant.

Solidarisches Familenfest am 4. August

Wie schon beim ersten Mal soll es ein „buntes solidarisches Familienfest“ im Puschkinpark geben – „nur eben eine Nummer größer“, sagt Domke. Den ersten „Platzverweis“ haben die Akteure innerhalb von vier Tagen aus dem Boden gestampft, alles ehrenamtlich und privat finanziert. Das Prinzip für das zweite große Bürgerfest bleibt gleich: Nichts wird verkauft, Speisen und Getränke für ein großes Picknick kann jeder selbst mitbringen.

Buntes Programm

„Außerdem gibt es wieder internationale Spezialitäten“, erzählt Domke. Ein Taxifahrer hat von seinem Chef 300 Grillwürste organisiert, eine Rentnerin backt Kuchen, ein Senior wirft seine Button-Maschine an. Auf der Bühne gibt es ein opulentes Programm. Kinderchöre, Samba- und Flamencogruppen, Lesungen und ein Auftritt der inzwischen zehnköpfigen „Platzverweis“-Band sind geplant. Kinderschminken und Spielangebote runden das Programm ab.

Bild: Cottbuser Aufbruch

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