Der AfD-Blocker ist da – Keine rechten News mehr

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Mit einer Erweiterung für den Browser macht die Partei „Die Partei“ Wahlkampf, insbesondere gegen die AfD!

„Im Zuge groß angelegter Umfragen haben wir herausgefunden, dass sich immer Bürgerinnen und Bürger von einer gewissen Art, na ja, nennen wir es mal ‚Gedankengut‘ belästigt fühlen.“ Mit diesen Worten begründet der Parteichef der „Partei“, Martin Sonneborn (53) die Entwicklung der aktuell wohl modernsten Wahlkampfmethode.

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Denn anstatt nur mit eigenen Inhalten für seine Partei Werbung zu machen, geht „Die Partei“ einen Schritt weiter – und lässt eine andere Partei ganz einfach ausblenden. Natürlich nur auf Wunsch der User.

Ausgeschrieben heißt der AfD-Blocker: „Anti-allgemeine-Verblödungs-Detektor“. Das passt abkürzungstechnisch zwar nicht zu 100 Prozent, das scheint aber für Sonneborn und seine Partei kein Problem zu sein.

Wie funktioniert der „AfD-Blocker“ der Partei?

Parteichef Sonneborn fasst das Prinzip in einem kurzen Satz zusammen: Wie ein „Ad-Blocker, nur mit f dazwischen“. Ähnlich wie bei den bekannten Ad-Blockern, die ja bekanntlich nervige Werbeeinblendungen ausblenden, „zensiert“ der AfD-Blocker einfach sämtliche Nachrichten, die mit der Alternative für Deutschland zu tun haben.

Das klappt mit einer Erweiterung für den Browser (derzeit verfügbar für Chrome und Firefox). Derzeit allerdings nur auf ausgewählten Seiten. Und ein erster Test zeigt: Die Erweiterung funktioniert tatsächlich!

Aber: fällt ein solches Programm nicht unter Zensur? Gegenüber „watson.de“ verteidigte Martin Sonneborn den AfD Blocker gegen diesen Vorwurf: „Ich sage, das ist Selbstzensur“, denn der Blocker käme ja nur auf freiwillig zum Einsatz. Beide Parteien seien Protestparteien, „Die AfD für die Dummen und wir für die Klügeren.“

Besonders erhoffe sich die Partei auch einen inhaltlichen Effekt: Die AfD könne dadurch weniger Beachtung „für ihre menschenverachtenden Thesen“ erhalten.

Bild: Die Partei

Hier könnt Ihr den AfD-Blocker downloaden

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