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Der salonfähige Antisemitismus

Die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich spricht beim Besuch im TV über Rassismus, das falsche Bild, das die Deutschen von ihrem Land haben, und dass jeder Jugendliche nach Israel reisen sollte.

Dass Rheinland-Pfalz mit Dieter Burgard seit Mai vergangenen Jahres einen Antisemitismusbeauftragten habe, sei ein wichtiges Zeichen; damit zeige das Land, dass es die Probleme, die es noch immer und derzeit wieder verstärkt mit Antisemitismus gebe, ernst nehme, sagt Sandra Simovich. Die 44-Jährige ist seit Ende 2017 israelische Generalkonsulin in München. Sie repräsentiert Israel in den deutschen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz.

Die Generalkonsulin, in Rumänien geboren und mit 25 Jahren in den diplomatischen Dienst Israels aufgenommen, kämpft vor allem gegen das falsche Bild, das in ihren Augen viele Deutsche von ihrem Land haben. Israel sei schön, es gebe nicht nur Konflikte, militärische Auseinandersetzungen und Terror. Es sei ein modernes, weltoffenes Land.

Simovich ist überzeugt, dass auch der Eurovision Songcontest, der im Mai in Israel ausgetragen wird, dazu beitragen wird, ein anderes, positiveres Bild von ihrem Land zu zeigen.

Die Generalkonsulin wünscht sich, dass jeder deutsche Jugendliche nach Israel reist, um das Land kennenzulernen – und dann anders darüber zu denken. Und um sich davon zu überzeugen, dass ein Großteil der israelischen Bevölkerung in Frieden lebt und sich Frieden mit allen seinen Nachbarn wünscht.

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