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Halle: Bekennerschreiben vom rechtsextremistischen Netzwerk

Ganderkesee (fs) – Heute Nachmittag ging in vielen Redaktionen sowie auch bei uns ein Bekennerschreiben des Staatsstreichorchesters ein. Das Bekennerschreiben stützt die Theorie, dass es sich in Halle um keinen Einzeltäter gehandelt hat.

Zwei Sätze reichen aus, um sich dazu zu bekennen, was gestern in Halle grausame Realität war.

Das war erst nur der Anfang. Weitere Anschläge, mit mehr Toten, werden noch folgen.

Staatsstreichorchester, Email von heute Nachmittag

Ein Bekenntnis und eine Androhung, die nichts gutes erahnen lässt. Lang genug hat das Staatsstreichorchester immer wieder angekündigt, dass es zu rechtsextremistischen Anschlägen kommen wird. Auch wenn jedes Schreiben an den Staatsschutz weitergeleitet wird scheint es so, dass man in den Ermittlungen nicht voran kommen kann oder will. Zumindest gibt man sich zugeknöpft.

Eine Erkenntnis sollte nun aber durchaus klar gestellt sein: Es handelt sich nicht um einen Einzeltäter. Dieses wäre sicherlich den Sicherheitsbehörden lieber, denn so kann man über das vorhandene Eigenversagen hinweg täuschen. Derzeit schaffen es die Sicherheitsbehörden anscheinend nicht die vergessenen 20 bis 30 Jahre aufzuarbeiten und einen Erkenntnisstand zu erlangen, mit dem man dann erfolgreich und aktiv gegen die rechtsextremistischen Netzwerke vorgehen kann.

Bild: BR

Eine Antwort auf „Halle: Bekennerschreiben vom rechtsextremistischen Netzwerk“

Das war doch von Anfang an klar! Combat 18, das Staatsstreichorchester und andere rechtsextreme Terrororganisationen hatten doch genug Zeit, sich über das Darknet zu vernetzen und zu radikalisieren, während man der Bevölkerung weisgemacht hat, dass islamistische Anschläge das Problem sind! Da war die gesamte Regierung auf dem rechten Auge blind!

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