Hoffnungsschimmer: Bei Kanzler Habeck würde Meuthen über Auswanderung nachdenken

Der AfD-Parteichef Jörg Meuthen nennt die Politik der Grünen „auf fatalste Weise falsch für unser Land“, ihren Höhenflug hält er für eine vorübergehende Erscheinung. Den Hype um Greta Thunberg empfindet er als konstruiert.

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hält die Vorstellung, Deutschland könnte einmal von einem grünen Kanzler Robert Habeck regiert werden, für schwer erträglich. „Dann würde ich wohl ganz ernsthaft über Auswanderung nachdenken“, sagte Meuthen der Nachrichtenagentur AFP. „Das würde ich wohl nicht aushalten.“ Die Politik der Grünen nannte er „auf fatalste Weise falsch für unser Land“.

„Die grüne Ideologie basiert auf Glauben und nicht auf Fakten“, sagte Meuthen. Im Grünen-Programm stehe „nur Unfug“, befand der AfD-Chef. Die Partei wolle etwa „die Abschaffung des Verbrennungsmotors bis 2030, eine komplette Migrationsfreiheit für alle Menschen und eine feministische Außen- und Sicherheitspolitik“.

Die Grünen erreichen seit einigen Monaten in Umfragen bis zu 20 Prozent und sind damit hinter der Union zweitstärkste Kraft im Bund. Ihr Parteichef Habeck kommt bei der Kanzlerfrage auf Zustimmungswerte von bis zu 25 Prozent.

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