Homophober Vorfall in der Berliner U-Bahn

In der Berliner U-Bahn der Linie U3 wurden am Samstagabend mehrere Fahrgäste von einem 19 Jahre alten Täter bedroht und beleidigt. Insbesondere zwei mit Pride-Shirts bekleidete Männer waren das auserkorene Ziel des Täters, die er homophob bepöbelte. Dieses teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der junge Täter war alkoholisiert und war laut Polizei mit seiner ebenfalls alkoholisierten Mutter unterwegs.

Wie dpa berichtet wurden auch noch weitere Fahrgäste von dem 19-jährigen bedroht und mit volksverhetzenden Parolen lautstark beschimpft. Unter anderem rief der alkoholisierte Täter auch immer wieder “Nazi-Power”.

Der Vorfall zog sich hin von der Station Nollendorfplatz bis zum Heidelberger Platz.

Eine Polizeisprecherin gegenüber dpa

Nun wartet auf den Mann eine Strafverfolgung wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Bedrohung. Die Ermittlungen wurde vom Staatsschutz, einer Abteilung der Polizei für politisch motivierte Kriminalität, übernommen.

Am Samstag feierten rund eine Millionen Menschen den Christopher Street Day. Schade dass die Stimmung, zumindest der zwei angepöbelten schwulen Männer, somit genommen wurde.

Frank Schurgast

Bild von fsHH auf Pixabay

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