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Kommentar zum Angriff auf bremer AfD-Politiker von Frank Schurgast

Nach dem brutalen Angriff auf den Bremer AfD-Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz sprechen viele von schockartigen Zuständen und zeigen auch ehrliche Anteilnahme auch außerhalb der AfD-Grenzen. Und ich muss zugeben, auch ich kann mich nicht davon freisprechen. Ein Schock ist es allemal und gerade auch als Gegner der AfD muss man hier sich ganz klar gegen solche kriminellen Akte stellen!

In diesem Durchgang zu einem Bremer Theater wurde der AfD-Politiker Frank Magnitz brutal überfallen und zusammen geschlagen.

Für mich stand immer die Leidenschaft für Demokratie, Toleranz und Solidarität als Triebfeder für meinen “Kampf” gegen die AfD, gegen Neonazis, Rechtsextremisten, Faschisten, Antisemiten und homophobe Menschen im Vordergrund. Das bedeutet auch, dass man diese Menschen nur mit friedlichen Mitteln bekämpfen darf. Und so sehen es abertausende Menschen, wenn sie gegen Rechts auf die Straße gehen und Ihr Wort erheben.

Ja, mir ist auch bewusst, dass es dort dann auch noch andere Gruppen gibt, die ihr Heil nicht im friedlichen Kampf gegen Rechts sehen, sondern eher zu handfesteren Methoden greifen. Und ich spreche nun nicht von denen bei der Antifa oder in anderen Gruppierungen, die vielleicht manchmal in Ihren doch eher friedlichen, wenn auch oft unorthodoxen, Aktionen ein wenig über das Ziel hinaus schießen (Farbbeutelattacken u.ä.). Gerne sprechen dann schon viele von militanten Methoden. Doch in den meisten Fällen ist es oft eine Frage der Generation wie man sich ausdrückt – und nicht mehr.

Aber der Überfall in Bremen hat nun wirklich eine schockierende, militante, Note erreicht, die es so nicht geben darf und ich mir hätte so nicht vorstellen können. Diese Form des gewaltsamen Protestes ist kein Protest, er ist ungezügelte Gewalt, so wie jeder gewaltsame Protest kriminell ist.

Wir können nur hoffen, dass diese Art des gewaltsamen Protestes keine Nachahmer mehr findet. Da wir nun einen Punkt erreicht haben, der auch den letzten Zweiflern an friedlichen Aktionen gegen Rechts den Wind aus den Segeln nimmt und wieder zur Vernunft kommen lässt.

Rechts- wie auch Linksextremisten haben nach meiner Auffassung von Demokratie, Toleranz und Solidarität in diesem Land ihre Rechte schon lange verwirkt und solange wir gegen den Rechtsextremismus friedlich auf die Straße gegen müssen wir auch genauso mit dem Linksextremismus verfahren, denn beide Formen haben kein Interesse an einem friedlichen Zusammenleben in unserem Land!

Was mir am Ende bleibt ist es, Frank Magnitz gute Besserung und eine schnelle Genesung zu wünschen und seiner Familie viel Kraft und Besonnenheit.


Stimmen zum Mordanschlag auf Frank Magnitz

https://twitter.com/kahrs/status/1082505939171844096

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