Kommt jetzt die Ost-AfD

In Sachsen sind einige Mitglieder der AfD aus der Partei ausgetreten. Spekuliert wird über eine Neugründung unter der Führung des sachsen-anhaltischen Landtagsabgeordneten André Poggenburg. Der schweigt sich aber noch aus. Von seiner Fraktion droht ihm Ungemach.

In Sachsen haben nach Angaben der AfD vier Mitglieder ihren Austritt aus der Partei erklärt. Spekulationen über eine Neugründung unter der Führung des sachsen-anhaltischen Landtagsabgeordneten André Poggenburg wurden am Donnerstag allerdings zunächst nicht bestätigt.

Der Sprecher des AfD-Kreisverbandes Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, Rolf Süßmann, schrieb am Donnerstag auf Facebook, Egbert Ermer, Jörg Borasch, Ute Fugmann und Bernhard Wedlich hätten am Mittwochabend bei einer Veranstaltung des Verbandes ihren Austritt erklärt. Dies hätten sie mit der ihrer Meinung nach «falschen Politik des AfD-Bundesvorstandes» begründet. Sie hätten außerdem erklärt, «dass es eine wie auch immer neue Bewegung geben wird, die den Konservatismus stärker betont.»

Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Tino Chrupalla, sagte der Deutschen Presse-Agentur, ob die Ausgetretenen die Neugründung einer Partei planten, womöglich zusammen mit Vertretern des Pegida-Bündnisses, sei bislang noch ungeklärt.

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