Lachgeschichten: Björn Höcke ist bürgerlich

Der Bundesvorsitzende der rechtsextremistischen AfD, Alexander Vogelschiss Gauland geht davon aus, dass es nach den gestrigen Wahlsiegen seiner AfD in Brandenburg und Sachsen keine internen Auseinandersetzungen um Einflussnahmen geben wird. In einem phoenix-Interview sagte er: “Ich sehe keinen Machtkampf in der AfD.”

Die erste Frage die sich nun aufdrängt und die phoenix anscheinend nicht stellte ist, ob Vogellschiss-Gauland klar ist, dass die AfD weder in Brandenburg noch in Sachsen bei den Landtagswahlen als Wahlsieger hervor gegangen ist. Gott sei Dank kamen die Rechtsextremisten nur jeweils auf niedrigere Ergebnisse wie die SPD in Brandenburg und die CDU in Sachsen.

Gauland stellte im phoenix-Interview ebenfalls klar, dass die AfD nun nach diesen hervorragenden Ergebnissen für seine Partei mehr Mitsprache einfordern werde. Nun gut, fordern darf jeder, bekommen werden es die Rechtsextremisten wohl kaum.

Solche adrenalingeschwängerten Aussagen von Politikern nach Wahlen kennt man ja. Denken wir nur an die Niederlage von Schröder gegen Merkel. Der Arme durchblickte ja nichts mehr. So ist nun aber nicht das Bekenntnis von Gauland zu Höcke zu sehen. Dieses ist einfach die Denke von Rechtsextremisten unter sich. Nur dumm, wenn man es auch noch in einem Interview heraus schwafelt.

Auf die Frage nach der Thüringen Wahl Ende Oktober diesen Jahres stell sich Gauland nun im phoenix-Interview vor den umstrittenen Björn Höcke. Dieser ist der AfD-Chef in Thüringen.

Natürlich ist er ein bürgerlicher Politiker. Was sollte ich von einem ehemaligen Studienrat sonst sagen.

Alexander Gauland, AfD, im phoenix-Interview

Hhm, also der Ober-Nazi der AfD ist ein Bürgerlicher. Wahrscheinlich sind seine Hetztiraden gegen Flüchtlinge auch in Wirklichkeit nur Sympathiebekundungen.

Frank Schurgast

Bild: Abendblatt

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