Lachgeschichten: Wenn der Fraktionsvorsitzende seinen Sitz im Kreistag verliert

Ob man innerhalb der AfD bereits die Verschwörungstheorien fertig gesponnen hat ist noch nicht überliefert. Was allerdings feststeht ist, dass wieder einmal ein Wahlausschuss der rechtsextremistischen Partei ein Mandat wegnimmt.

Dieses mal ist es der Kreiswahlausschuss Oberspreewald-Lausitz. Und ausgerechnet das Mandat des Fraktionsvorsitzenden Olaf Kappelt wurde mit sofortiger Wirkung gestrichen. So berichtet rbb und beruft sich dabei auf eine Meldung des Kreiswahlausschusses. Das ist nun dumm, denn das gute AfD-Geschöpf hat sich den Schlamassel auch noch selbst eingebrockt.

Eigentlich typisch für die rechtsextreme AfD, stehen erst einmal wieder Querelen im Hintergrund. Darauf beruft sich gegenüber dem rbb zumindest Kappelt. Den Verlust des Mandates begründet der Kreiswahlausschuss jedoch damit, dass Kappelt nicht in dem von ihm angegebenen Senftenberger Ortsteil Hosena gemeldet ist. Somit hätte er auch im Mai diesen Jahres nicht gewählt werden dürfen.

Also die eher zweifelhafte Quelle Kappelt spricht von internen Querelen und die glaubhafte Quelle des Kreiswahlausschusses spricht von einer falschen Adressangabe. Da fragt man sich ja auch als Aussenstehender, was eine falsche Adressangabe mit internen Querelen zu tun hat.

So aber nicht Olaf Kappelt, der dem rbb umgehend erklärt, dass dieses eine völlig falsche Behauptung aus den eigenen Reiher der AfD sei. Es habe nämlich parteiinterne Konflikte bei der Aufstellung der Direktkandidaten gegeben. Und so ging dann die Beschwerde von den eigenen Leutchen beim Wahlausschuss ein. Aber was hat das nun mit der falschen Adressangabe zu tun? Keine Frage, es gehört viel Dummheit dazu die eigenen Mitstreiter zu verpfeifen. Doch was ist nun mit der falschen Adresse?

Tja, der Autor kam zum Schluss, es dabei zu belassen, denn irgendwo wird es sonst noch dümmere Drumherum-Ausreden geben. Und das wichtigste ist doch: Der AfD fehlt ein Mandat.

Frank Schurgast

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