ARCHIV - SYMBOLBILD - Eine Regenbogenfahne weht am 22.06.2013 während des Umzugs zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin. (zu dpa «Steinmeier unterzeichnet Gesetz zur Ehe für alle» vom 21.07.2017) Foto: Wolfgang Kumm/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Mehr Toleranz lehren

Etwa ein Drittel der Münchner Realschüler hat Angst, wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt die “Schulklimabefragung 2018” des Pädagogischen Instituts der Stadt. Der Lehrerverband sieht Handlungsbedarf.

“Ich werde an meiner Schule akzeptiert, egal welche sexuelle Orientierung ich habe.” Diesem Satz stimmte rund ein Drittel der Münchner Realschüler nicht zu. Das ist eines der Ergebnisse der Studie “Schulklimabefragung 2018” des Pädagogischen Instituts der Stadt München.

Sexuelle Orientierung wichtiger als Religion, Hautfarbe, Aussehen

An Gymnasien fühlt sich demnach knapp ein Fünftel der Schüler wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert, an Berufsschulen sind es 13 Prozent. Laut der Studie ist die sexuelle Orientierung somit für viele Schüler(innen) wichtiger als etwa Religion, Hautfarbe oder Aussehen.

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