NPD-Neonazis wird am 22. Oktober als Ortsvorsteher wieder abgewählt

Ganderkesee (fs) – Die Empörung über die Wahl eines NPD-Neonazis zum Ortsvorsteher in Altenstadt-Waldsiedlung war groß. Die Begründung hirnrissig: Er kann mit dem Computer umgehen und Emails schreiben. Nun laufen die Vorbereitungen für die Abwahl des Rechtsextremisten. Hierfür ist eine Sitzung des Ortsbeirates nötig und tatsächlich steht der Termin nun am 22. Oktober fest.

Die Agenda für den 22. Oktober ist jedoch lang und so steht die Abwahl des Neonazis erst als siebter Punkt auf der Tagesordnung. Achter Punkt ist dann die Neuwahl eines Ortsvorstehers. Vielleicht schafft es ein wenig Ruhe in die Situation, wenn erst einmal Bürgeranfragen, der Termin für die nächste Müllsammelaktion und die Organisation des Dorffestes behandelt werden.

Nach der Wahl des Neonazis Stefan Jagsch von der NPD gab es eine bundesweite Welle der Empörung. Selbst die Hausparteien der Regionalpolitiker waren angesichts der Dummheit ihrer Mitglieder im Beirat irritiert und sprachlos. Schnell wurde am Ende Gott sei Dank zurück gerudert und die demokratischen Mitglieder des Beirates stellten einen Antrag auf Abwahl.

Die neue Bewerberin steht auch bereits fest. Es ist die junge CDU-Politikerin Tatjana Cyrulnikov. Man munkelt, dass sie mit den Techniken der heutigen Zeit durchaus vertraut sei und auch Emails schreiben könnte. Na siehste, geht doch.

Bild: Screenshot Youtube

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