Politisches Eigentor für die AfD in Rödermark

Der Ortsverband der Alternative für Deutschland (AfD) macht aus der vom Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg angekündigten Preiserhöhung für Frischwasser ein Politikum – und tritt sich damit selbst vors Schienbein.

In einer Pressemitteilung fordert die AfD den Magistrat in Person des Bürgermeisters Roland Kern (AL/Grüne) und des Ersten Stadtrats Jörg Rotter (CDU) auf, den Bürgern zu erklären, warum „ihre Anstrengungen zum Wassersparen bestraft werden und weshalb die Vertreter der Stadt in der letzten Verbandsversammlung am 30. November für diese exorbitante Gebührenerhöhung gestimmt haben beziehungsweise nichts unternommen haben, um diese erneute finanzielle Mehrbelastung abzuwenden“. Dieser Vorwurf geht freilich nach hinten los. Denn auch die AfD-Vertreter haben in dieser Sitzung der Preiserhöhung zugestimmt.

Von 47 Mitgliedern der Verbandsversammlung waren 40 anwesend, darunter zwei Mitglieder der AfD, Dr. Robert Rankl und Bärbel van Dijk. Alle 40 Stimmberechtigten haben einstimmig und ohne vorherige Wortmeldung die Gebührensatzung und damit die Gebührenerhöhung durchgewinkt.

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