Polizei muss bei NPD-Fest einschreiten wegen Volksverhetzung

Am Wochenende musste die Polizei des Landkreises Nordwestmecklenburg bei einem Sommerfest der rechtsextremistischen NPD einschreiten. Begründet wurde das Einschreiten mit dem Auftritt zweier Musiker, die indizierte Titel spielten. Gegen die beiden Männer (36 und 46) wird nun wegen Volksverhetzung ermittelt. Dieses teilte die Polizei heute auch dpa mit.

Den beiden Musikern wurde weitere Auftritte bei dem Sommerfest in Grevesmühlen am Samstagabend untersagt. Ob sich daran gehalten wurde, wurde nicht mitgeteilt.

Das Neonazi-Fest fand im “Thinghaus” statt und sei als Versammlung vom Anmelder David Petereit (früherer NPD-Abgeordneter) angezeigt worden. Die Polizei stuft das fest rechtlich jedoch als Versammlung ein. Laut Polizeiangaben haben rund 115 Personen teilgenommen und vier Bands waren im Verlauf der Veranstaltung aufgetreten.

Frank Schurgast

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