Presseschau 11. November 2019

Gegen Rassismus im Alltag

Das SOS-Familien- und Kindertageszentrum Neuaubing lädt zum zweiten Mal zur Anti-Rassismus-Woche ins Mehrgenerationenhaus in die Wiesentfelser Straße 68 ein. Unter dem Motto „Miteinander? Füreinander? Nebeneinander?“ soll in der Aktionswoche vom 18. bis 22. November mehr Sensibilität gegen Rassismus in Alltagssituationen geschaffen werden.

Münchener Wochen-Anzeiger – https://v.gd/Y6ZBnL


SVP-Politiker droht wegen Pfefferspray-Attacke Rauswurf

Er marschierte mit Rechtsextremen und griff einen Linksaktivisten mit Pfefferspray an: In Schwyz ermittelt die Polizei gegen einen lokalen SVP-Politiker. Videoaufnahmen belegen, dass der Mann im vergangenen März am Rande einer Anti-Rassismus-Demo in Schwyz einem Demonstranten aus nächster Nähe Reizgas ins Gesicht sprühte. Das zeigen Recherchen des SonntagsBlicks.

Blick – https://v.gd/SuhLMy


Jüdische Gemeinde Dortmund: Erschütterung über Verhalten der Staatsanwaltschaft

Wir gedenken heute der Pogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938, als sich in Deutschland der Hass gegen die Juden ungehemmt und für alle sichtbar austoben konnte. Über 800 Juden wurden in dieser Nacht und an den folgenden Tagen ermordet; tausende Synagogen wurden in Brand gesetzt und zerstört; jüdische Friedhöfe wurden geschändet; Geschäfte und Wohnungen verwüstet. Die schrecklichen Ereignisse dieser Nacht waren ein unübersehbares Vorzeichen für den wenige Jahre später durchgeführten industriellen Massenmord an den Juden.

ruhrbarone – https://v.gd/4hkPAs



Gegner befürchten Zensur wegen Schutz von Homo- und Bisexuellen

Die erweiterte Anti-Rassismus-Strafnorm, die am 9. Februar 2020 an die Urne kommt, soll Homo- und Bisexuelle vor Hass und Diskriminierung schützen. Gegner aus dem rechten Lager warnen vor Zensur. Doch auch bei den Betroffenen gibt es kritische Stimmen.

Bieler Tagblatt – https://v.gd/RLdZTo


Jusos Westerwald verurteilen “Schlachtfest” der AfD

Die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 ist eine der dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte. In dieser Nacht entfaltete der Nationalsozialismus in Deutschland seinen ganzen Schrecken, beruhend auf kranken Ideologien und gestörtem Fanatismus, als vom 9. auf den 10. November deutschlandweit über 1.400 Synagogen und Betstuben, sowie Geschäfte, jüdische Friedhöfe und Wohnungen zerstört wurden. Zudem fanden 400 Menschen in der zynisch sogenannten „Reichskristallnacht“ den Tod, darunter auch Frauen und Kinder. Die Jusos Westerwald kritisieren in einer Pressemitteilung die Veranstaltung “Schlachtfest” der AfD.

WW-Kurier – https://v.gd/I3Bcam



Nordost-AfD: Abfuhr für „Flügel“

Mecklenburg-Vorpommerns AfD-Chef Leif-Erik Holm konnte zufrieden sein: Mit einer Zweidrittelmehrheit bestätigten die Mitglieder beim Landesparteitag in Waren (Müritz) den 49-Jährigen am Samstag im Amt. Und auch als gleichberechtigter Landessprecher wurde einer gewählt, der ganz nach Holms Geschmack ist: Hagen Brauer (65), Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion in Schwerin, war sein Wunschkandidat.

Blick nach Rechts – https://v.gd/24uKbG


Was macht Massenproteste erfolgreich?

Hongkong, Indonesien, Chile, Iran, Irak, Ägypten, Fridays For Future. Weltweit scheint es derzeit so viele Massenproteste zu geben, wie schon lange nicht mehr. Doch ist die Welt gerade tatsächlich in Aufruhr, oder ist die aktuelle Situation eine normale Entwicklung? Jannis Grimm forscht am Institut für Protest- und Bewegungsforschung zu neuen sozialen Bewegungen im Nahen Osten und Nordafrika. Zuvor promovierte er an der Freien Universität Berlin zu Protest und Repression in Ägypten und der Türkei.

jetzt – https://v.gd/EoR6Id



Lichtenberg

Könnt ihr euch noch an „Kaugummi raus, sonst gibt es ein Ordnungsgeld“, erinnern? Im Februar stand der Anmelder der Anti-NPD-Kundgebung am Prerower Platz (am 1. Mai 2016) vor Gericht und wurde von der Richterin des Amtsgerichts zu 60 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt. Die Richterin hatte sogar die von der Anklage geforderte Strafe erhöht. Ein Polizeibeamter aus Bochum hatte Strafanzeige gestellt wegen des Vorwurfs der Beleidigung, des Widerstandes und der versuchten Körperverletzung.

Der Tagesspiegel – https://v.gd/zOhPoN