RTL/n-tv-Trendbarometer: Sympathie-Plus für Olaf Scholz – AfD ohne Zuwachs

Köln (ots) – Finanzminister Olaf Scholz hat seine Kandidatur für den SPD-Vorsitz im neuen RTL/n-tv-Trendbarometer einen Sympathiezuwachs beschert. Bei der “Kanzlerfrage” konnte Scholz gegenüber der Vorwoche sowohl im Vergleich mit CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer als auch mit Grünen Chef Robert Habeck jeweils vier Prozentpunkte hinzugewinnen.

Wenn die Deutschen ihre Bundeskanzlerin oder ihren Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sie sich derzeit wie folgt entscheiden: Bei der Alternative Scholz – “AKK” würden sich 32 Prozent für Scholz und 15 Prozent für die CDU-Chefin entscheiden. Gegen Habeck käme Scholz auf 26 Prozent und läge nur noch einen Prozentpunkt hinter dem Grünen-Chef (27%). Gegen Habeck käme Annegret Kramp-Karrenbauer in dieser Woche auf 15 Prozent. Habeck läge bei 30 Prozent.

SPD zum zweiten Mal im Plus

Der Sympathiezuwachs für Olaf Scholz nutzt auch seiner Partei. Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer kann die SPD sich gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt verbessern (auf 14%). Auch die Union legt um einen Prozentpunkt zu, die Grünen verlieren einen Prozentpunkt. Damit liegt die CDU/CSU mit 26 Prozent drei Prozentpunkte vor den Grünen (23%). Die sonstigen kleineren Parteien verlieren einen Prozentpunkt, bei FDP, Linken und AfD ändert sich nichts.

Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 26 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 14 Prozent (20,5%), FDP 9 Prozent (10,7%), Grüne 23 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 21 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

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