Trikot gegen Rassismus geht von Thüringen aus auf Weltreise

Egal ob Prag, London, Lissabon, Göteborg oder Florida: Das Trikot von Eintracht Hildburghausen geht neuerdings um die Welt.

Egal ob Prag, London, Lissabon, Göteborg oder Florida: Das Trikot von Eintracht Hildburghausen geht neuerdings um die Welt. “Wir wollten die Aktion noch ein bisschen ausbauen”, sagt Martin Bauckmann, sportlicher Leiter des Landesklasse-Vertreters, und spielt damit auf die Anti-Rassismus-Aktion “No chance for racism” an. Seit Ende 2017 positioniert sich der Verein mit dem gelben Trikot samt der vielsagenden Aufschrift öffentlich gegen jegliche Art von Rassismus und wirbt für eine tolerante, offene Gesellschaft. Zahlreiche Prominente aus Sport, Kultur und Politik unterstützen die Aktion bislang. Neben den Rennrodlern Sascha Benecken und Andi Langenhan sowie der ehemaligen Biathletin Kati Wilhelm zählen auch die ehemaligen Bundesligaspieler Dariusz Wosz, Marco Sailer sowie Didier Ya Konan zu den Unterstützern.

Für die Aktion, die es im September vergangenen Jahres auf Platz drei des Vereinswettbewerbs Sterne des Sport schaffte, kann jeder werben. Auch ohne Gesicht. Egal wo. Ob vor dem Kölner Dom oder am Strand von Miami (Foto). Das Trikot ist über den Verein zu erwerben. Wer Interesse hat, schreibt einfach eine Mail an fsv-hbn@web.de. Das Jersey gibt es für 35 Euro. “Wir machen damit keinen Gewinn”, sagt Bauckmann.

Bild: Eintracht Hildburghausen

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