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Wie sich andere Parteien gegen einen Aufstieg der AfD wappnen

„Wie immer“ oder „Wie gehabt“ funktioniert nicht: Der Aufstieg der AfD im Osten stellt die anderen Parteien vor riesige Herausforderungen. Die drohende Achsenverschiebung der Demokratie bei drei Landtagswahlen im Herbst wollen sie nicht hinnehmen. In den Parteizentralen werden Gegenoffensiven vorbereitet.

Man kann es sich schon lebhaft vorstellen: Am 1. September 2019 wird in Brandenburg und Sachsen gewählt, am 27. Oktober in Thüringen. Am 2. September und am 28. Oktober wird dann wieder die halbe Republik räsonieren und analysieren „Wie konnte das passieren?“, „Was ist los im Osten?“, „Die neuen Länder tendieren politisch zum Extremen“. Man kann es sich vorstellen, man muss aber nicht. Denn den erwarteten weiteren Aufstieg der AfD in den neuen Ländern wollen die anderen nicht tatenlos hinnehmen. Sie wollen nicht im Herbst, wenn alles zu spät ist, reagieren sondern jetzt.

Umfragen weisen die AfD in Brandenburg als stärkste Kraft aus – auf einer Höhe mit der regierenden SPD. In den beiden anderen Ländern belegt sie Rang zwei. In Sachsen liegt die AfD aktuell bei 25 Prozent, die CDU kommt auf 29 Prozent. In Thüringen wurde zuletzt ein Wert von 22 Prozent für die AfD gemessen, sie liegt gleichauf mit der regierenden Linken; die CDU kommt hier auf 23 Prozent. So könnte in den neuen Ländern also einiges ins Rutschen geraten. Mit Konsequenzen für ganz Deutschland.

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