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AfD fordert Rauswurf eines further Schulleiters

Der Schulleiter eines Gymnasiums in Furth hatte der Europawahl 2019 Jungpolitiker zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Jetzt will die AfD gegen den Oberstudiendirektor vorgehen.

Weil die AfD nicht zu einer Podiumsdiskussion am Maristen-Gymnasium in Furth (Landkreis Landshut) eingeladen wurde, wolle die Partei nun gegen den Schulleiter Christoph Müller vorgehen. Man wolle beim Kultusministerium seine Suspendierung erwirken, heißt es in einer Pressemitteilung, die auch an das katholische Gymnasium der Diözese Regensburg geschickt wurde. „Die Partei entspricht aber nicht zu unserem katholischen Schulprofil“, rechtfertigt Müller seine Entscheidung. Außerdem sei die Schule eine Privatschule, es gelte also ein anderes Hausrecht, als bei öffentlichen Schulen.

Zu Europadiskussion sechs Parteienvertreter eingeladen – niemand von der AfD

Zu der Veranstaltung „Europa betrifft alle. Podiumsdiskussion mit jungen Politikern zur Europawahl“ am Donnerstag 9. Mai wurde auf der Internetseite der Schule verkündet, dass Jungpolitiker von CSU, SPD, FDP, Die Linke, Piraten und Bündnis 90/Die Grünen eingeladen wurden. Die Politiker stellten sich dabei den Fragen der Schüler der 11. und 12. Klasse. „Die Diskussion war gut. Es wurden viele europäische Themen angesprochen, wie etwa Jugendarbeitslosigkeit“, sagt Müller nicht ohne Stolz. Von Schülereltern habe es bezüglich den Drohgebärden der AfD seines Wissens noch keine Meldungen bei an der Schule gegeben.

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