Antisemitismus mit Plakaten begegnen

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Mit Plakaten möchte Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker für ein friedliches Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Frankfurt werben.

Die Geschichte des Judentums in Frankfurt reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, so ist es der Webseite der Jüdischen Gemeinde zu entnehmen. Auch wenn es immer wieder zu Pogromen kam, wie 1241 zur „Judenschlacht“ und den Fettmilch-Aufständen 1614 ist die Gemeinde der Stadt stets fest verbunden geblieben. Vor dem Beginn der Judenverfolgung im Jahr 1933 hat die Gemeinde eigenen Angaben zufolge mehr als 30.000 Mitglieder gehabt und war damit eine der größten in Deutschland.

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Auch die Verfolgung im Nationalsozialismus bedeutete nicht das endgültige Ende der Gemeinde. Bei ihrer Neugründung im Jahr 1949 lebten wieder rund 800 Menschen jüdischen Glaubens in Frankfurt. Berühmte Juden wie Theodor W. Adorno, Paul Ehrlich und Georg Spreyer prägten die Stadt.

Plakatserie als Zeichen der Verbundenheit

Dieser langen und vielfältigen Verbindung soll ab Januar 2019 eine Plakatserie Rechnung tragen. Wie Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) mitteilt, solle damit verdeutlicht werden, dass „jüdisches Leben nach Frankfurt gehört“ und in der Stadt eine „große Tradition besitzt“.

Wir alle müssen uns für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in unserer Stadt engagieren, denn er ist das Gift, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerstört

sagte Becker anlässlich der Vorstellung der Plakate. Becker rief alle Frankfurter zum Einsatz für ein harmonisches Zusammenleben auf:

Nicht nur die Stadt Frankfurt sollte für gesellschaftlichen Zusammenhalt werben, sondern die gesamte Stadtbevölkerung.

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