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CDU und AfD gemeinsam in Thüringen?: “Irre”

Berlin/Ganderkesee (fs) – Siebzehn CDU-Mitglieder aus Thüringen fordern, dass die Christdemokraten in Thüringen umgehend Gespräche mit der AfD aufnehmen sollen. Dieses stößt allerdings auf harsche Kritik in der gesamten Union. Der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak bringt es auf den Punkt und bezeichnet den Vorstoß als “irre”. Es sei für die Union eine Frage von Werten und Grundsätzen jegliche Form der Zusammenarbeit mit der rechtsextremistischen AfD auszuschließen.

Ziemiak erklärt hierzu, dass die CDU erst kürzlich hierzu einen Beschluss auf den letzten Bundesparteitag gefasst habe.

Die Meinung der CDU hat sich nicht geändert. Punkt aus. Ende der Durchsage.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak

Jegliche Form der Zusammenarbeit – “nicht nur Koalition, sondern jegliche Form, auch irgendwelche Stimmen oder wie auch immer von der AfD – ist für uns nicht akzeptabel”.

Es geht hier nicht um irgendwelche strategischen Überlegungen, es geht hier um die Frage von Werten und Grundsätzen.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak

Ziemiak erklärt willensstark weiter, dass die in der CDU, die dieses anders sehen würden, sich fragen sollten, ob sie noch in der richtigen Partei sind. Es erscheint einem so, als wolle die CDU sich jetzt wieder auf ihre Werte und Grundsätze konzentrieren. Unabhängig davon ob regierend oder in der Opposition.

Bild: CDU / Laurence Chaperon

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