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Claudia Roth: “Es ist extrem aggressiv geworden”

Aggressivität, ein rüder Umgangston: Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth zufolge hat sich das Klima im Bundestag deutlich verschlechtert. Die Verantwortung dafür liege bei der AfD und deren systematischer Provokation durch Anträge oder Zwischenrufe.

Der Grünen-Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth zufolge hat sich das politische Miteinander im Bundestag im Vergleich zu vorangegangenen Legislaturperioden deutlich verschlechtert.

„Ich erlebe einen deutlichen Unterschied zu den vergangenen Legislaturen. Es ist extrem aggressiv geworden, es ist rüde geworden, es ist provokant geworden. Man erlebt systematische Provokationen als Stilmittel. Es ist nicht so, dass man das Gefühl hat, was ja gut wäre, dass das Ziel ist, dass man miteinander streitet, dass man miteinander fightet um die besten Ideen, die besten Konzepte“, sagte Roth im Deutschlandfunk Kultur.

„Sondern man sieht tatsächlich eine extrem aggressive Grundstimmung, Entgrenzung von Sprache. Es werden Worte benutzt, die bisher im Hohen Haus, wenn ich das so sagen darf, definitiv aus gutem Grund nicht zu Hause waren.“

Die Schuld an dieser Klimaverschlechterung hat der Grünen-Politikerin zufolge die AfD, „die ihre Idee eines anderen Deutschlands, einer anderen Gesellschaft so in den Bundestag einbringt“.

So setze die Partei über systematische Provokationen oder durch Anträge, die sie einbringe, sehr oft den Sound.

Bild: © Olaf Kosinsky Olaf Kosinsky creator QS:P170,Q30108329 , 2017-09-17 Claudia Roth by Olaf Kosinsky-5CC BY-SA 3.0 DE

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