Die Böse wird abgesetzt, der „Gute“ gibt auf

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Die AfD will Doris von Sayn-Wittgenstein ausschließen und setzt sie mit sofortiger Wirkung als Landesvorsitzende ab. Zugleich tritt der Bundestagsabgeordnete Uwe Kamann aus. Er geriet ins Visier des völkischen Flügels.

Auf den ersten Blick scheint es so, als bliebe die Balance in der AfD bei diesen beiden Personalien gewahrt. Denn es geht zum einen um eine Exponentin des völkischen Flügels, um die schleswig-holsteinische Landeschefin Doris von Sayn-Wittgenstein. Zum anderen um einen bürgerlich-gemäßigten AfD-Politiker, den Bundestagsabgeordneten Uwe Kamann aus Nordrhein-Westfalen.

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Doch bei näherem Hinsehen zeigen sich gravierende Unterschiede, an denen sich eine Störung der Balance in der AfD ablesen lässt. Denn während Kamann (der mit dem Autor dieses Textes nicht verwandt ist) die Partei freiwillig verlässt und zum Ende des Monats auch aus der Bundestagsfraktion austreten will, soll von Sayn-Wittgenstein laut einem Beschluss des AfD-Bundesvorstands ausgeschlossen werden.

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