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Film-Doku – „Kleine Germanen“: Die Kinder der Neuen Rechten

Das Spektrum der Neuen Rechten reicht von Pegida-Aktivisten und AFD-Wähler über Anhänger der Identitären Bewegung und radikale Burschenschaften. Erwachsene wenden sich bewusst von den Ideen einer offenen, demokratischen Gesellschaft ab. Was aber ist mit deren Kindern? Die Kinodoku „Kleine Germanen“ erkundet, mit welcher Erziehung Kinder in diesem Milieu aufwachsen. Die Hoffnung der Filmemacher, rechtsradikale Eltern würden sich im Film selbst entlarven, geht dabei nicht auf.

Rechtsradikale Indoktrination von Kindheit an

Elsa wird von ihrem geliebten Großvater von klein auf mit rechtsradikalem Gedankengut indoktriniert. Anhand ihrer Lebensgeschichte erzählt „Kleine Germanen“ exemplarisch, wie ein solches Kind später wie von selbst in die rechte Szene hineinwächst.

Als Jugendliche greift Elsa Ausländer an. Später zieht sie mit ihrem Mann in eine sektenähnliche Dorfgemeinschaft, die sich ganz der Reinhaltung der arischen Rasse verschrieben hat. In diesem Sinne erzieht sie auch ihre Tochter.

Wahre Geschichte als animierter Comic

Elsas Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, wird in animierten, comicähnlichen Szenen erzählt. Eingebettet ist sie durch Interviews mit Rechtsextremismus-Experten sowie mit realen Akteuren der Neuen Rechten.

Zum Beispiel der wegen Volksverhetzung verklagten Pegida-Aktivistin und ehemaligen NPD-Funktionärin Sigrid Schüßler oder dem Verleger Götz Kubitschek mit seiner Frau Ellen Kositza. Die beiden haben sieben Kinder.

Bild: Little Dream Entertainment GmbH

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