Ingo Senftleben (CDU): „Wir führen Gespräche mit der AfD“

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Brandenburg wählt im kommenden Herbst einen neuen Landtag – dabei könnte die AfD stärkste Kraft werden. Der dortige CDU-Chef Ingo Senftleben will seine Partei nach zehn Jahren in der Opposition wieder in Regierungsverantwortung bringen.

Derzeit regiert dort ein rot-rotes Bündnis. Nach der Wahl will CDU-Chef Senftleben mit allen Parteien Gespräche führen – auch mit der AfD und der Linkspartei. Und dass, obwohl die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sich als Generalsekretärin gegen Koalitionen oder eine sonstige Zusammenarbeit mit AfD und Linken ausgesprochen hatte. Die CDU hatte bei ihrem Bundesparteitag in Hamburg einen entsprechenden Beschluss gefasst:

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Die CDU Deutschlands lehnt Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland ab.

In aktuellen Interviews zeigt sich der brandenburgische CDU-Chef davon aber wenig beeindruckt. Den „Stuttgarter Nachrichten“ sagte Senftleben zwar, er unterstütze „die Formulierung des Parteitags“. Gleich im nächsten Satz machte er aber deutlich, dass er in Brandenburg eigene Akzente setzen will: Er habe in 21 Jahren CDU-Mitgliedschaft gelernt, „dass jeder seine Verantwortung vor Ort wahrnimmt“, sagte Senftleben. Der Beschluss beziehe sich dagegen „auf die CDU gesamt“. Sollte es das Wahlergebnis erlauben, werde er nach der Landtagswahl „alle Parteien zu Gesprächen einladen“.

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