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Lachgeschichten: Weidel (AfD) und das große Wehklagen wegen der Ausgrenzung

Berlin/Ganderkesee (fs) – Alice Weidel (oder wie wir sie liebevoll Sudel-Alice nennen) fühlt sich nun bei einem möglichen Krisengipfel zu den Angriffen auf Lokalpolitiker und Regionalbüros von Bundespolitikern ausgegrenzt, da niemand dieses brisante Thema mit der rechtsextremistischen AfD besprechen will.

Angesichts der nahezu täglichen Angriffe auf Wahlkreisbüros, AfD-Mitglieder und -Mandatsträger ist es geradezu scheinheilig, nun einen Krisengipfel einzuberufen, um die Demokratie zu schützen, ohne Vertreter unserer Fraktion teilhaben zu lassen

Alice Weidel, AfD am Sonntag auf Twitter

Die Frontfrau der Bundestagsfraktion der rechtsextremistischen AfD reagiert damit ziemlich genervt auf eine Forderung vom SPD Generalsekretär Lars Klingbeil nach den Schüssen auf das Büro des SPD Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby ein Spitzentreffen angeregt um sich eben mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Hierzu lud Klingbeil die Generalsekretäre oder Bundesgeschäftsführer aller Bundestagsparteien mit Ausnahme der AfD ein. Der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) unterstützt die Initiative von Klingbeil.

Angriffe, Gewaltandrohungen und Anfeindungen gegen Politiker sind eine erhebliche Gefahr für unser demokratisches Miteinander. (…) Ich begrüße deshalb den Vorschlag eines parteiübergreifenden Vorgehens, denn dieses Thema betrifft alle Demokraten.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe

Horst Seehofer hat somit ja auch schon die Begründung vorgegeben: “…dieses Thema betrifft alle Demokraten”. Jetzt fragt man sich, warum Weidel und die AfD diesen einfachen Satz noch nicht einmal verstehen. Nein, auch in diesem Jahren handelt es sich bei der AfD nur um eine rechtsextremistische und keine demokratische Partei.

Und ab wieder schön in die Opferrolle. Da sieht Sudel-Alice doch glatt einen Zusammenhang zwischen der “Ausgrenzung” ihrer Partei und Angriffe auf deren Mitglieder. Am Ende landet man beim in der AfD so beliebten Größenwahnsinn einer völlig sinnbefreiten Frau:

Es ist genau diese Art der politischen Ausgrenzung, die versucht, eine komplette Partei samt ihrer Millionen Wähler außerhalb des politischen Diskurses zu stellen, und damit ein Klima fördert, in dem sich Gewalttäter ermuntert fühlen, gegen Repräsentanten der AfD vorzugehen

Nein liebe Sudel Alice, kein Wähler wird außerhalb des Diskurs gestellt, sehr wohl aber eine Partei (und ihre Mitglieder), die täglich die Demokratie, die überhaupt erst die Partei ermöglicht hat, mit Füßen tritt und beleidigt, die stets und ständig unser Land spaltet, die mehr als nur ein paar wenige rechtsextremistische Tendenzen hat, die völkisch und nationalsozialistisch ist und daher auch gerne als der Nachfolger der NSDAP bezeichnet werden kann. Die AfD zeigt immer wieder, dass sie dringend Beobachtet werden muss vom Verfassungsschutz und am Ende verboten gehört.

Es ist nicht verwunderlich, wenn auch bedauerlich, dass einige Demokraten zur Zeit keinen anderen Weg mehr sehen, als sich mit einer Art Grundgewalt gegen die Demokratiefeinde der AfD zur Wehr zu setzen. Doch am Ende muss sich die AfD den Vorwurf gefallen lassen: Wie man in den Walt hineinruft, so schallt es auch wieder heraus.

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