Hamburg/Ganderkesee (fs) – Der Student Ilyas möchte eigentlich seine Ghetto-Wurzeln endgültig hinter sich lassen. Doch sein Schicksal führt ihn genau dorthin zurück. Er bekommt eines Morgens völlig überraschend einen verzweifelten Anruf aus der Vergangenheit. Es ist die Mutter seines besten Kindheitsfreundes Alpay, mit dem er jahrelang nicht mehr gesprochen hat. Seine Mutter teilt ihm mit, dass ihr Sohn sich seit Tagen nicht gemeldet hat. Ilyas ist ihre letzte Hoffnung. Er macht sich, ohne viel nachzudenken, auf den Weg zu seiner alten Clique aus der Türkensiedlung. Im Laufe der Suche lebt in Ilyas die Erinnerung an Erlebtes und fast Vergessenes wieder auf.
Die humorvollen und herzwärmenden Erzählungen aus dem türkischen Treiben der achtziger Jahre werden in “Die Türkensiedlung” von Prof. Dr. Dr. Rauf Ceylan immer wieder durch Perspektiven aus der Gegenwart unterbrochen, vor allem dann, wenn Ilyas neue Details aus Alpays Leben erfährt. Vergangenheit und Gegenwart finden sich, bis der nostalgische Schleier im überraschenden Finale weggerissen wird.
Rauf Ceylan ist seit 2009 Professor an der Universität Osnabrück / Institut für Islamische Theologie (IIT). Seine Forschungstätigkeiten sind Migrations- und Religionssoziologisch ausgrerichtet auf die Untersuchung der türkischstämmigen Community in der Diaspora. Er ist Mitglied im Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und im Rat für Migration (RfM eV).
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