Studierendenparlament verurteilt Angriff der AfD

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Am Donnerstagabend verabschiedete das Studierendenparlament (StuPa) der Berliner Humboldt-Universität (HU) einstimmig eine Resolution, die die IYSSE gegen Versuche der rechtsextremen AfD verteidigt, ihre Veranstaltungen zu stören. Sämtliche im StuPa vertretenen Listen stimmten geschlossen für den folgenden Text:

„Das Studierendenparlament verurteilt den Angriff der AfD und ihr nahestehender Organisationen auf Veranstaltungen der Studierenden der HU, wie etwa der IYSSE am 11. Dezember im Hauptgebäude der HU, aufs Schärfste. Mit dem Versuch, eine studentische Veranstaltung zu sprengen haben die Rechtsradikalen ihr Vorgehen gegen kritische und antirassistische Studierende weiter eskaliert. Das Studierendenparlament wendet sich entschieden gegen jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus auf dem Campus der HU und ruft Studierende auf, der AfD und ihren Jugendorganisationen entgegenzutreten.“

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Sven Wurm, Sprecher der Hochschulgruppe der International Youth and Students for Social Equality an der HU und Abgeordneter im StuPa, begründete den Eilantrag. Erst zwei Tage vor der Sitzung hatte die IYSSE eine Veranstaltung durchgeführt, auf der das Buch „Warum sind sie wieder da?“ vorgestellt wurde. Der Autor und stellvertretende Vorsitzende der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP), Christoph Vandreier, setzt sich darin mit der Wiederkehr der Rechtsextremen in Deutschland auseinander und erläutert, wie diese insbesondere an den Universitäten ideologisch vorbereitet wurde.

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