Beniek Ajnszydler (links) wurde als 12-jähriger Junge aus dem KZ Buchenwald befreit. Das Foto zeigt ihn wenige Tage nach der Ankunft der US-Armee. / Foto: © rbb/National Archives and Records Administration, College Park

TV- & Radio-Tipp: Kinder des Krieges – Deutschland 1945

Ganderkesee (fs) – 8. Mai 1945. Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Mit der bedingungslosen Kapitulation wurde ein Neubeginn in Deutschland nötig und möglich – doch die Voraussetzungen dafür waren schwer. Der „8. Mai“ – für die einen: Niederlage. Für die anderen: Befreiung. Die Monate davor waren geprägt von Grausamkeiten, sinnlosem Sterben, Flucht und Vertreibung. Die Bilanz des Weltkrieges: 60 Millionen Tote,weite Teile Europas zerstört. Und bis in die letzten Kriegstage ging das Sterben weiter.

An der Front, auf der Flucht, auf den Todesmärschen, als Deserteure und vermeintliche Volksverräter – darunter viele Kinder und Jugendliche. „Kinder des Krieges“ erlebten in den Wochen vor und nach dem 8. Mai, wie ein Machtapparat und ein Gesellschaftssystem zusammenbrachen. Die Welt, in die sie hineingeboren waren, war aus den Fugen. Die neue Ordnung musste sich erst etablieren. Fragen nach Schuld und Moral blieben lange unbeantwortet. Das Jahr 1945 war für die „Kinder des Krieges“ von existentieller Bedeutung.

2020 – 75 Jahre nach 1945. Jene, die damals Kinder und Jugendliche waren, sind heute hochbetagt. Es ist eine der letzten Gelegenheiten, mit ihnen über diese Zeit zu sprechen. Es sind unsere Eltern und Großeltern. Es sind Zeitzeugen, die uns mit ihren Erinnerungen die Chance geben, in den Abgrund dieses Jahres – aber auch in die Hoffnung, die mit dem Kriegsende einherging, zu blicken. Erzählte Erinnerung. Wir begegnen Menschen, die zur gleichen Zeit im gleichen Land völlig unterschiedliche Dinge erlebt haben. Menschen, die an der Schuld ihrer Väter und Mütter litten. Kriegswaisen. Aber auch Menschen voller Zuversicht auf eine Zeit, die Frieden bringen sollte. Es sind die „Kinder des Krieges“, die in unserer 90-minütigen Dokumentation zu Wort kommen. Zum Teil sprechen sie das erste Mal vor einer Kamera. „Kinder des Krieges“ – das sind Kinder von Tätern und Opfern. Kinder aus Bayern und dem Saarland. Aus Sachsen und aus Pommern. Aus Berlin und Buchenwald. Sie erzählen uns die Geschichten ihres Lebens, erzählen uns von „ihrem 1945“.

Junge Überlebende hinter einem Stacheldrahtzaun im Konzentrationslager Buchenwald. / Foto: © rbb/National Archives and Records Administration, College Park

Es sind Geschichten von jungen Männern wie Günter Lucks aus Hamburg, der sich als 16-Jähriger noch freiwillig zum Volkssturm meldet und als Mitglied der Waffen-SS russische Soldaten erschießt. Ein Trauma, das ihn bis heute begleitet. Geschichten wie von Barney Sidler, der als Jugendlicher die Befreiung Buchenwalds erlebt, oder von Lydia Bohling aus Bremerhaven, die ihrer Mutter kurz vor dem Eintreffen der Alliierten hilft, eine Hitler-Büste im Garten zu vergraben. Es sind einzigartige Geschichten und 100.000-fache Erfahrungen. Geschichten von Kindern zwischen zweiWelten, von einer Zeit im Umbruch. Die Menschen, die sich in unserem Oral-History-Projekt erinnern, waren damals zwischen 6 und 18 Jahre alt. Für sie war dieses Jahr eine Zäsur, ein Wendepunkt. Danach war alles anders.

Die ARD gibt der Erinnerung einen filmischen Raum. Entwickelt von den Redakteuren des Geschichtlichen Arbeitskreises der ARD ist es ein gemeinschaftliches Projekt, das die regionale Geschichtskompetenz der Sender nutzt und das Jahr 1945 aus einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven und Erinnerungsachsen erzählt.

  • Rolf Bergmann, Geschichte und Dokumentarfilm, RBB
  • Anaïs Roth, Geschichte und Dokumentationen, MDR

Die 90-minütige Dokumentation im Ersten

Im Mai vor 75 Jahren endete der ZweiteWeltkrieg. Noch leben Angehörige der Generation, die den Krieg miterlebten. Noch leben die letzten Zeitzeugen, die in Bombenkellern saßen, zum Volkssturm eingezogen wurden, mit ihren Eltern vor der näher rückenden Front flohen. Das multimediale ARD-Projekt „Kinder des Krieges“ erzählt das Schlüsseljahr 1945 aus der Sicht der Kinder.


Ein amerikanischer Soldat kümmert sich um einen verletzten jugendlichen NS-Soldaten. / Foto: © HR/rbb/National Archives and Record

Noch Wochen nach dem 8. Mai 1945 habe er sich in Panik auf die Erde geworfen, wenn irgendwo am Himmel ein Flugzeug erschien, berichtet Paul Diefenbach (damals 7 Jahre alt) aus Köln. Bis heute würde er davon träumen, dass der im Krieg vermisste Vater wieder in der Tür erscheint, erzählt Alois Schneider (damals 12) aus dem Saarland. Als sie die ersten
Bilder aus den KZs zu sehen bekam, habe sie sich ihrer BDM-Uniform geschämt und später begonnen, Geschichte zu studieren, erzählt Elfie Walther (damals 17) aus Delmenhorst.

Noch ist es nicht zu spät, Fragen zu stellen. Noch leben die letzten Angehörigen der Generation, die zu jung war, um Schuld auf sich geladen zu haben, die aber alles miterlebte. Zeitzeugen des Jahres 1945 und ihre Erinnerungen stehen im Zentrum des multimedialen ARD-Projektes „Kinder des Krieges“. Ihre Aussagen machen deutlich: Unser Bild vom Jahr 1945 ist rückblickend geschönt. Geschönt von der Vorstellung des nahen Kriegsendes. Geschönt von der Vorstellung, dass am 8. Mai 1945 aller Schrecken endet. Aus Sicht derjenigen, die damals Kinder waren, stellt sich das Jahr 1945 anders dar: Zwar ist das Ende des Krieges bereits im Januar 1945 absehbar, doch niemand kann sicher sein, dieses Ende auch zu erleben.


Deutsche Jungen aus Neunburg vorm Wald ziehen eine Wagenladung Sargdeckel zum Stadtfriedhof, wo die Leichen polnischer, ungarischer und russischer Juden begraben werden. / Foto: © HR/rbb/National Archives and Record

Fast alle der für diesen Film interviewten Personen haben in diesem Jahr 1945 traumatische Erfahrungen gemacht: Sie haben Hinrichtungen und Selbstmorde mitangesehen, Bombenangriffe erlebt und Vergewaltigungen ertragen. Sie drohten zu verhungern. Sie haben beim Spielen in Ruinen mit Blindgängern gespielt und dabei ihr Leben riskiert. Sie haben gesehen, wie ihre Eltern sich der Parteiabzeichen, der Hitler-Bilder, der Hakenkreuzwimpel und Fahnen entledigten. Sie wurden vorgeschickt, um die ersten alliierten Soldaten zu begrüßen, während die Eltern ängstlich hinter den Gardinen lauerten. Zusammen mit ihren Eltern wurden sie durch die befreiten Konzentrationslager geschleust, um zu erkennen, welche Verbrechen in den Jahren des Nationalsozialismus geschehen waren. Nach dem Krieg haben viele über das Erlebte geschwiegen, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Es sind unsere Mütter und Väter, unsere Großmütter und Großväter.

Sendetermine

  • Am 4. Mai 2020 um 20:15 im ERSTEN.
  • Bereits ab dem 22. April 2020 in der ARD Mediathek.

Produktionsteam

  • Buch und Regie: Jan N. Lorenzen
  • Regieassistenz und Recherche: Michael Graupner
  • Kamera: Peter Badel
  • 1. Kameraassistenz: Daniel Liepke
  • 2. Kameraassistenz: Julie Matthées, David-Simon Groß, Nicolas Hecker, Lasse Frobese
  • Ton: Johannes Schneeweiß
  • Schnitt und Farbkorrektur: Thomas Keller
  • Sound Design und Tonmischung: Helen Neikes
  • Musik: Eike Hosenfeld, Moritz Dennis
  • Produktionsleitung: Jana Früh, Rainer Baumert (RBB)
  • Produzent: Olaf Jacobs (Hoferichter & Jacobs GmbH)
  • Redaktion: Rolf Bergmann (RBB), Jens Stubenrauch (RBB), Matthias Eggert (BR), Sabine Mieder (HR), Anaïs Roth (MDR), Marc Brasse (NDR), Michaela Herold (RB), NatalieWeber (SR), Gabriele Trost (SWR), MathiasWerth (WDR)

Unter der Aufsicht amerikanischer Soldaten schirmt eine deutsche Mutter die Augen ihres Sohnes ab, während sie mit anderen Zivilisten an den Leichen von 57 Russen, darunter Frauen und ein Baby, vorbeigeht, die aus einem Massengrab außerhalb der Stadt Suttrop exhumiert wurden. / Foto: © rbb/National Archives and Records Administration, College Park

Die Dokumentation im Radio in fünf spannenden und mitreißenden Teilen

Folge 1 von 5: Evakuierung, Widerstand und letzte Gefechte an der Saar

Alois Jost verbringt seine Kindheit weitgehend ohne Schule, sein Vater hört heimlich BBC. Beim Kampf um das Dorf sterben zwanzig junge deutschen Soldaten. Dann steht für kurze Zeit in seinem Wohnzimmer ein amerikanisches Maschinengewehr und ein „Neger“ sichert die Dorfstraße.

Detlef Thieser wird zu Kriegsbeginn zum ersten Mal evakuiert, weil er innerhalb der roten Zone zu Frankreich lebt, und 1944 ein zweites Mal. Zurück kehrt er ins zerstörte Völklingen und findet in seiner Matratze eine noch nicht explodierte Granate.

Hannelore Dörr erlebt in der Hüttenstadt Neunkirchen viele Luftangriffe. In ihrer Angstreaktion bekommt sie Lachkrämpfe. Ihre Mutter
ohrfeigt sie dann.

Horst und Alice Bernard haben nach der Saarabstimmung 1935 Saarbrücken verlassen und leben im Süden Frankreichs. Nach Kriegsende kehren die beiden zurück und engagieren sich zeitlebens für die deutsch-französische Aussöhnung.

Produktionsteam der Folge 1

  • Autor: Jochen Marmit
  • Regie: Wolfgang Bauernfeind
  • Redaktion: Rudolf Linssen (SWR), Thomas Bimesdürfer (SR)

Dresden 1945: Blick vom Rathausturm auf die zerstörte Stadt. / Foto: © MDR/Bundesarchiv/G. Beyer

Folge 2 von 5: Kindheit im Lager – Die Überlebenden des Holocaust

Die Welt der Konzentrationslager war die erste und einzige Welt, die Josef Salomonovic kannte, bis er Mitte 1944 auf einen Todesmarsch geschickt wurde: vom KZ Flossenbürg ins bayrische Passau. Dort erlebt Josef stark geschwächt die Ankunft der amerikanischen Truppen. Helga Kinsky überlebt Theresienstadt und Auschwitz, wohin sie mit 12 beziehungsweise 14 Jahren deportiert wurde. Vera Treplin erlebt das Kriegsende ebenfalls in Theresienstadt, doch ihre Odyssee geht weiter: Ihre Mutter stirbt und Vera erlebt, dass Juden auch im Nachkriegsdeutschland nicht willkommen sind.

Produktionsteam der Folge 2

  • Autor: Peter Giesecke
  • Regie: Wolfgang Bauerfeind
  • Redaktion: Klaus Uhrig (BR)

Berlin 1945. Theodor Reichert, Zeitzeuge, als 16jähriger Luftwaffenhelfer. / Foto: © rbb/Schmidt & Paetzel Fernsehfilme

Folge 3 von 5: Von Aachen bis zum Edersee – Das lange Warten auf das Kriegsende

Friederike Görtz ist die Tochter eines katholischen Nazis und einer jüdischen Mutter. Der Vater verlässt die Familie nach ihrer Geburt. Für Mutter und Tochter beginnen Jahre der Angst, an die Friederikes Puppe sie bis heute erinnert.

Paul Brandt wächst in der Kölner Altstadt auf, direkt neben dem Dom, und erlebt, wie seine Umgebung durch Luftangriffe in Schutt und Asche gelegt wird.

Für Erna Heinze war die Angst vor Luftangriffen allgegenwärtig, nachts war ihr sehr unheimlich, ihr Heimatdorf Vöhl war stets verdunkelt.

Bei einem Luftangriff auf Frankfurt wurde die Schwester von Rolf Seubert verschüttet und konnte überleben. Von Königshofen aus sah er später Frankfurt brennen.

Produktionsteam der Folge 3

  • Autoren: Uli Hufen, Christiane Kreiner, Juliane Spatz, Jörg Döring
  • Regie: Wolfgang Bauerfeind
  • Redaktion: Adrian Winkler (WDR), Dorothee Meyer-Kahrweg (HR)

Weihnachten 1945; der Kreuzchor in der P. Roller-Kirche Weixdorf. / Foto: © MDR/Freundeskreis Heimatgeschichte Weixdorf

Folge 4 von 5: Fluchtgeschichten zwischen Ostpreußen und Bremen

Wolfgang Nixdorf wohnt in Breslau. Für ihn sind die ersten Toten in diesem Krieg seine Schulkameraden, beschossen auf einer Transportfahrt.

Christa Siegmüller aus Bremen sieht ihren Vater 1944 zum letzten Mal, als er ihr Spiegeleier brät. Christa lebt später mit der Mutter bei den Großeltern in Neustadt. Im April kommen die Engländer und ehemalige
russische und polnische Kriegsgefangene stehlen Vieh und schlachten es auf freiem Feld.

Leo Untrieser kommt im östlichen Zipfel Ostpreußens zur Welt. Als der Krieg beginnt, wird er Zeuge von Gräueltaten. Ein Landmann wird gehängt,weil er mit einer Deutschen geschlafen hat. Als die russische Front näher rückt, flüchtet die Familie und wird eingeholt. Seine Mutter und weitere Frauen werden vergewaltigt. Er kommt in die sowjetische Besatzungszone. Nach mehreren Fluchtversuchen gelangt er 1949 in die Bundesrepublik und der Krieg ist auch für ihn zu Ende.

Produktionsteam der Folge 4

  • Autoren: Alexa Hennings, Jens Schellhass
  • Regie: Nikolai von Koslowski
  • Redaktion: Thilo Guschas (NDR), Tobias Nagorny (Radio Bremen)

Blick vom Petersberg auf das zerstörte Nordhausen nach der Bombardierung am 3./4.4.1945. / Foto: © MDR/Werner Steinmann/Stadtarchiv Nordhausen

Folge 5 von 5: Zwischen den Fronten – Von Böhmen bis in die Reichshauptstadt

Klaus Zippel lebt im tschechischen Außig, heute Ústí nad Labem und wird nach den Beneš-Dekreten im Bauch eines Elbkahns flussabwärts über die Grenze abgeschoben.

Barbara Knappe kommt mit ihrer Familie aus der Lausitz nach Posen. Ihr Vater ist überzeugter Nazi und bringt Barbara und ihre Schwestern im Januar 45 zum Bahnhof. Sie sollen zu Verwandten nach Weimar fliehen. Ihren Vater sieht sie nicht wieder.

Johann Killer verbringt trotz Krieg eine unbeschwerte Kindheit im böhmischen Rothmühl, bis er im Juli 45 „einwaggoniert“ und in offenen Kohlenwaggons Richtung Sachsen geschickt wird.

Peter-Claus Lieberwirth erlebt am 13. Februar in Dresden die Bombennacht und das Inferno.

Ruth Winkelmann überlebt den Nationalsozialismus als „Geltungsjüdin“, untergetaucht in einer Gartenlaube in Berlin-Wittenau.

Peter Leonhard Braun erlebt mit 16 die letzte und schlimmste Kriegsnacht in Berlin, nachdem er zuvor aus der Organisation Todt desertiert war.

Produktionsteam der Folge 5

  • Autoren: Alexa Hennings, Matthias Körner, Tobias Barth, Ruth Kinet
  • Regie: Nikolai von Koslowski
  • Redaktion: Ulf Köhler (MDR), Christian Lerch (RBB)

11. April 1945: Nordhausen wird von den Amerikanern besetzt. / Foto: © MDR/National Archives

Sendezeiten

BAYERN 2 „radioDoku“

5 x 29 Minuten, immer sonntags, ab 3. Mai 2020 um 17:05 Uhr.

Bremen 2

5 x 24 Minuten, am 2., 16. und 23. Mai 2020, jeweils um 18:05 Uhr

HR2 Kultur

3 x 30 Minuten, am 1., 3. und 10. Mai 2020, jeweils um 18:04 Uhr. Und im Anschluss jeweils ein halbstündiges Gespräch mit Ralph Giordano, der sich ebenfalls an die letzten Kriegstage und seine Befreiung erinnert.

MDR Kultur

5 x 29 Minuten, vom 4. bis 8. Mai 2020, jeweils um 9:05 und um 19:05 Uhr.

NDR Info

2 x 55 Minuten, am 1. und 3. Mai 2020, jeweils um 11:05 Uhr (Wiederholung: 15:05 Uhr).

RBB Kultur

5 x 24 Minuten, vom 4. bis 8. Mai 2020, jeweils um 19:05 Uhr.

SR 2 KulturRadio

2 x 55 Minuten und 1 x 29 Minuten, am

  • 1. Mai 2020 von 11:04 bis 12:00 Uhr
  • 2. Mai 2020 von 9:05 bis 10:00 Uhr
  • 9. Mai 2020 von 9:05 bis 9:30 Uhr

SWR 2 “Leben”

5 x 24 Minuten, vom 4. bis 8. Mai 2020 um 15:05 Uhr

WDR 5 “Tiefenblick”

4 x 30 Minuten, jeweils sonntags vom 19. April bis 10. Mai 2020, von 8:05 bis 8:35 Uhr und von 22:30 bis 23:00 Uhr

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